August 2026  Änderungen vorbehalten


Sa 29.

20:00 Uhr

 

PREMIERE

 

Foto:Theater in der List.

DER ABSCHIEDSBRIEF

Komödie von Audrey Schebat

Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand

Regie: Kay Szacknys

mit Christiane Ostermayer und Willi Schlüter

 

Inhalt:

Ein Mann ist am Ende. Julien steht auf dem Stuhl, den Strick um den Hals. Der Psychiater wünscht sich ein Gehen ohne Stress, ein Verschwinden ohne weitere Erklärungen. Folglich gibt es auch keinen Abschiedsbrief an Ehefrau Maud, die vor vollendete Tatsachen gestellt werden soll, allerdings einen Strich durch diese Rechnung macht: Sie kehrt früher nach Hause zurück als geplant und erwischt ihren Mann noch quicklebendig.

Sich nach dreißig Jahren Ehe einfach mal für immer aus dem Staub machen, ist die eine Sache. Aber ohne Abschiedsbrief zu verschwinden, ist eine andere. Wie hat sich Julien das alles vorgestellt? Abhauen, ohne irgendetwas zu regeln, zu ordnen, nachvollziehbar zu hinterlassen? War der Vorsatz, alles an ihr hängen zu lassen? Gab es da überhaupt einen Vorsatz?

Es entwickelt sich ein Gespräch, in dem viele komische Momente, treffsichere Pointen, aber auch die großen Fragen des Lebens auf den Tisch kommen. Kindheitserinnerungen reihen sich an Geständnisse, die Suche nach Sinn an den Wunsch nach Abrechnung. Ein Paar steigt in den Ring, bereit, einander K.O. zu hauen – oder vielleicht am Ende doch das frühere gemeinsame Vergnügen jenseits des Kampfes wiederzufinden?

Das Theater in der List tritt für diese gleichzeitig federleichte und gedankenschwere Komödie in mittlerweile bewährter Besetzung an. Nach den Erfolgen von „Die Deutschlehrerin“ und „Fremd die Heimat“ sind Christiane Ostermayer und Willi Schlüter in der Regie von Kay Szacknys zu sehen. Und freuen sich bereits darauf, nach ernsteren Abenden auch mal wieder das heitere Genre geben zu dürfen.

 

Martin Murch in der Spielzeit Juni2026

 

 


So 30.

16:00 Uhr

Foto:Theater in der List.

 

LITERATUR ohne Musik

„Humor ist wenn man trotzdem lacht“                              Wilhelm Busch - Biografie und Lesung                                                      mit Rainer Künnecke

Aber warum lachen die Leute über die Geschichten von Wilhelm Busch? Das war dem Meister der spitzen Feder selber durchaus nicht klar. Und das wird auch nicht im Theater in der List am 30. August 2026 geklärt werden. Aber das geneigte Publikum wird vom Meister Busch selbst (dargestellt von Rainer Künnecke) über seine Biografie und einige seiner Werke aufgeklärt und dabei Amüsantes, Unerwartetes und Philosophisches erfahren. Und warum man dann selber anfängt zu schmunzeln, darüber kann dann jede/r für sich alleine nachdenken. Freuen sie sich auf einen vergnüglichen Abend mit Wilhelm Busch persönlich und folgen sie seinem Werdegang von der Kindheit in Wiedensahl und dann seinem krummen Lebenslauf, der ihn von Ebergötzen über Lüthorst und Hannover nach Düsseldorf, Antwerpen und München führte. Und ebenso wird das geneigte Publikum erfahren, wie sein erster Bestseller „Max und Moritz“ in verrauchten Kneipen entstanden ist und dann das Licht der ganzen Welt erblickte.                                         

Aber er wird nicht nur in seinem Tagebuch blättern und aus Jugend- und Kindheitserinnerungen vorlesen, sondern auch einige Proben seiner Gedichte, Aphorismen und Ausschnitte aus seinen Bildergeschichten darbringen.                         Und Herr Busch ist nur auf der Durchreise. Also verpassen sie seine Anwesenheit in Hannover nicht.

Auf alle Fälle wird es ein kurzweiliger, amüsanter Abend nach dem Motto „Was beliebt, ist auch erlaubt“ oder „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“.