Christiane Ostermayer und Willi Schlüter bringen Anne Franks Tagebuch auf die Bühne, wobei sie den Eindruck erwecken, als würde Anne selbst vorlesen.
Im Hintergrund werden eindrucksvolle Bilder und Filmsequenzen gezeigt, die das Schicksal von Anne Frank und die Schrecken des Holocausts verdeutlichen. Die Darstellungen, u. a. des Konzentrationslagers Auschwitz, sind dabei so ausgewählt, dass das Grauen zwar nicht als erträglich erfahren wird, aber durch ihre Ungeheuerlichkeiten auch nicht in völlige Abwehr des Dargestellten umschlagen.
Die Nähe des Furchtbaren bleibt, und die Verfremdungseffekte verdichten eher die Gefühle und treiben nicht in die Distanz.
Anne Frank ist jung, sie ist sympathisch, sie erzählt in ihrem Tagebuch aus der Ich-Perspektive und schreibt über Alltagssorgen und erste Verliebtheit, über Auflehnung gegen die Eltern und ihre Versuche die Welt, die Menschen, die Politik und den Krieg zu begreifen. Das verbindet sie auch heute noch immer mit jungen Menschen von heute.
2025 jährt sich zum 80.ten Mal das Ende des 2. Weltkrieges. Seit dem Erscheinen 1947 waren und sind die Tagebucheinträge von Anne Frank für viele Leser weltweit eines der bewegendsten und zugleich authentischsten Zeugnisse der Schrecken der NS-Herrschaft.
Termin für Gäste
im Theater in der List
7. Mai um 19.30 Uhr
>> hier Ticket buchen
Christiane Ostermayer
Willi Schlüter
Termin sichern => Jetzt buchen !
Termine für Schulen
